Diagnose und Behandlung einer Schlafstörung

DIAGNOSE

Wie werden Schlafstörungen diagnostiziert?


Zu Beginn werden körperliche Untersuchungen durchgeführt und Informationen über Symptome und Krankengeschichte (Anamnese) gesammelt. Hierfür können am Anfang der Diagnose Schlaftagebücher und Schlaffragebögen Hilfe gewährleisten.

Polysomnographie (PSG): Eine Untersuchungsmethode, die Sauerstoffwerte, Körperbewegungen und Gehirnwellen während des Schlafs bewertet, um festzustellen, wie sie den Schlaf stören. Die Untersuchung wird stationär in einem Schlaflabor durchgeführt.

Elektroenzephalogramm (EEG): Ein Test, der die elektrische Aktivität im Gehirn misst und mögliche Probleme im Zusammenhang mit dieser Aktivität aufdeckt.

Diese und weitere Untersuchungen können für die Bestimmung des richtigen Behandlungsverlaufs bei Schlafstörungen von entscheidender Bedeutung sein.
  


Medikamentöse Behandlung

Medikamente bei Schlafstörungen


Ein junger Mann im Bett möchte gerade Medikamente einnehmen

Schlafmittel und andere Medikamente sind nur in der Lage akuten Beschwerden von Schlafstörungen zu reduzieren. Sie sind keine Dauerlösung (Schlafmittel sollten höchstens einige Wochen angewendet werden). Die medikamentöse Behandlung von Schlafstörungen umfasst folgendes:

  • Schlafmittel
  • Melatonin
  • Medikamente gegen Allergien und Atemwegserkrankungen (Erkältung)
  • Medikamente für zugrunde liegende gesundheitliche Probleme, die die Schlafstörung verursachen
  • Atemmaske oder Operation (bei Schlafapnoe)
  • Zahnschutz (beim Zähneknirschen)


Pflanzliche Behandlung

Natürliche Einschlafhilfen

Die Natur bietet viele Möglichkeiten auf natürliche Weise zu einem entspannten Schlaf zu finden. Folgende Pflanzen, die in Form von pflanzlichen Extrakten oder Pflanzenzubereitungen (z.B. Tee) verzehrt werden, können unter anderem Hilfestellung leisten:

  • Hopfen: Mit seinen beruhigenden Eigenschaften wird Hopfen meist in Kombination mit Baldrian eingesetzt und findet Anwendung als pflanzliche Unterstützung bei Nervosität und zur Schlafförderung.
  • Baldrian: Extrakte aus Baldrian haben beruhigende Eigenschaften. Hauptsächliche Anwendung findet Baldrian bei Nervosität, innerer Unruhe und zur Schlafförderung.
  • Passionsblume: Der Passionsblume werden angstlösende und beruhigende Eigenschaften nachgesagt.
  • Melisse: Durch die beruhigenden Eigenschaften kann die Melisse zur Entspannung und zu einem normalen Schlaf beitragen.
  • Lavendel: Lavendel leistet einen Beitrag zur Linderung von Anspannung, Unruhe sowie Reizbarkeit. Damit kann ein gesunder Schlaf unterstützt werden.
  • Johanniskraut: Angewendet als z.B. Tee oder in Form eines Extrakts, kann Johanniskraut zur Entspannung beitragen und dabei helfen, einen gesunden Schlaf aufrechtzuerhalten.
  • Pfefferminze: Der Pfefferminze werden entspannende Eigenschaften nachgesagt, die zu einem normalen Schlaf und zur Aufrechterhaltung eines gesunden Schlafs verhelfen können.

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Hinweis
Dieser Artikel dient zu Ihrer allgemeinen Information. Stellen Sie bitte keinesfalls selbst eine Diagnose, sondern suchen Sie, wenn Sie Fragen oder Beschwerden haben, eine Ärztin/einen Arzt auf. Anhand klinischer Erfahrungen kann sie/er die Symptome richtig einschätzen und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.

Nahrungsergänzungsmittel. Ein Nahrungsergänzungsmittel darf nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil verwendet werden.

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