Ursache und Symptome trockener Augen


Symptome

Wie äußern sich trockene Augen?

  • Trockenheits- und Fremdkörpergefühl im Auge (Sandkorngefühl)
  • Häufig müde und brennende Augen
  • Tränende Augen
  • Jucken oder Kratzen
  • Gerötete und empfindliche Augen
  • Sekretabsonderungen und verklebte Lider
  • Lichtempfindlichkeit
  • Druckgefühl
  • Eingeschränkter Tragekomfort von Kontaktlinsen
  • Lidschwellung
  • Es brennt, juckt und kratzt – trockene Augen sind sehr unangenehm und oft auch schmerzhaft

Auch wenn es sich bei trockenen Augen nicht um eine gefährliche Krankheit handelt, können sie das Wohlbefinden deutlich mindern.

Leichte oder mittelschwere Symptome lassen sich jedoch mit den geeigneten Augentropfen gut behandeln. Meist genügt es, die Augen mehrmals mit sogenannten künstlichen Tränen zu benetzen. Auch bei Beschwerden die nur temporär auftreten, beispielsweise bei der Computerarbeit oder in windiger Umgebung, können Augentropfen gute Linderung bringen.

Liegt der Ursache ein systemische Erkrankung, die Einnahme bestimmter Medikamente oder eine Augenverletzung zugrunde, sollte diese, wenn es möglich ist, beseitigt werden. Dazu sind jedoch die Rücksprache mit einem Arzt und eine entsprechende Behandlung unerlässlich. Auch bei anhaltenden und stark ausgeprägten Beschwerden sollten Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen.


Ursachen

Wie kommt es zu trockenen Augen?

Die Augenoberfläche ist von einem dünnen Tränenfilm bedeckt, der das Auge befeuchtet, es mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und keimtötende Substanzen enthält. Bei trockenen Augen verdunstet der Tränenfilm zu schnell, es wird zu wenig Tränenflüssigkeit neu gebildet oder die Haftung des Tränenfilms auf der Augenoberfläche ist unzureichend. In der Folge reibt das Augenlid aufgrund der mangelnden Befeuchtung über die Augenoberfläche und reizt diese. Es kommt zum typischen Fremdkörper- oder Sandkorngefühl, die Augen brennen, sind gerötet und fühlen sich müde an. Auch können trockene Augen – paradoxerweise – vermehrt tränen.



Grafik - Ursachen trockene Augen

Der Tränenfilm bedeckt den vorderen Teil des Augapfels, dient dem Schutz vor Fremdkörpern und bildet eine Gleitschicht für das obere Augenlid.

Unser Tränenfilm besteht aus drei Schichten:

  1. DIE LIPIDSCHICHT: Sie ist die äußeste Schicht, grenzt an die Umgebungsluft und sorgt als dünner Fettfilm dafür, dass die darunter liegende wässrige Schicht nicht zu schnell verdunstet.
  2. DIE WÄSSRIGE SCHICHT: Sie befindet sich in der Mitte der drei Schichten, besteht zu 98 Prozent aus Wasser, enthält jedoch auch Glukose, Sauerstoff und weitere Nährstoffe für die Hornhaut. Sie sichert den hohen Wassergehalt der inneren Schicht.
  3. DIE INNERE SCHICHT ODER MUCINSCHICHT: Sie steht in direktem Kontakt mit der Augenoberfläche und sorgt dafür, dass der Tränenfilm an ihr haftet und sich gleichmäßig verteilt.

Ist nicht ausreichend Tränenflüssigkeit vorhanden oder stimmt die Zusammensetzung nicht, reißt der Tränenfilm auf. Dadurch wird die Augenoberfläche von der Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen abgeschnitten, der Schutz vor äußeren Umwelteinflüssen geht verloren und das Augenlid reibt an der Augenoberfläche. In Folge kann es zu entzündlichen Symptomen wie Jucken, Brennen, Fremdkörpergefühl, etc. kommen und im fortgeschrittenen Stadium sogar zu Verletzungen der Horn- und Bindehaut.

 



Die Ursachen für trockene Augen sind vielfältig

ÄUSSERE FAKTOREN

Permanentes Arbeiten am Bildschirm und trockene Raumluft sind die häufigsten Ursachen für trockene Augen. Ist der Blick auf den Computerbildschirm oder das Smartphone gerichtet, wird wesentlich seltener geblinzelt als bei anderen Tätigkeiten und der Tränenfilm wird schlechter auf der Augenoberfläche verteilt. Vor allem im Winter entzieht die Luft in warmen, trockenen und schlecht gelüfteten Räumen unseren Augen Feuchtigkeit. Den gleichen Effekt haben Klimaanlagen im Sommer. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder das Tragen von Kontaktlinsen können trockene Augen fördern, ebenso wie Umweltbelastungen oder Verletzungen der Augenlider.


INNERE FAKTOREN

Mit zunehmendem Alter nimmt die Tränenproduktion automatisch ab. Auch eine Schwangerschaft oder Wechseljahre können trockenen Augen begünstigen. Ebenso können Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Rheuma, Neurodermitis oder Nervenlähmungen das unangenehme Gefühl in den Augen hervorrufen. Auch Angewohnheiten wie Rauchen können eine Rolle spielen.


Ursachen und Betroffene


Ab 50+

Mit steigendem Alter nimmt die Menge der Tränenflüssigkeit im Auge ab. Das Risiko für die Entstehung von trockenen Augen ist daher erhöht.


"Büro-Augen-Krankheit"

Der Lidschlag verteilt die Tränenflüssigkeit im Auge. Durch den starren Blick auf den Bildschirm blinzeln wir seltener und der Tränenfilm kann leichter aufreißen.


Kontaktlinsenträger

Die Beschwerden der trockenen Augen können auch durch das Tragen von Kontaktlinsen hervorgerufen und verstärkt werden. Oft kommt es zu einem Fremdkörpergefühl zwischen Linse und Auge aufgrund von zu wenig Tränenflüssigkeit.


Heizungsluft

Heizungen senken die Feuchtigkeit der Raumluft. Dadurch verdunstet auch der Tränenfilm der Augen schneller.


Schwangerschaft und Wechseljahre

Durch die hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren kann es zu einer geringen Tränenflüssigkeitsproduktion kommen.


Allergiker

Pollen reizen die Augen und beeinträchtigen die Tränenflüssigkeit. Auch Allergiemittel können den Tränenfilm beeinflussen. Eine ärztliche Beratung ist daher zu empfehlen.


Umweltbedingungen

Verschmutzte Luft schädigt nicht nur das Klima der Erde, sondern auch das unserer Augen. Sonnenstrahlen, die auf das ungeschützte Auge treffen, können den Tränenfilm schädigen.


Erkrankungen

Rheuma und Entzündungen, Neurodermitis oder Schilddrüsenfunktionsstörungen wirken sich negativ auf den Tränenfilm aus. Auch Diabetiker sind oftmals von trockenen Augen betroffen.


Reisen

Die Urlaubs- und Reisezeit bringt einige "Stressfaktoren" für die Augen mit sich. Gebläse, Zugluft, Klimaanlagen sowie Sonneneinstrahlung, Wind und Chlorwasser sind Faktoren, die zur Folge haben können, dass die Augen nicht mehr ausreichend benetzt werden.


Medikamente

Schlafmittel, Betablocker, Psychopharmaka und Hormonpräparate können trockene Augen auslösen. Besprechen Sie mögliche Wechselwirkungen daher vorab mit Ihrem Arzt.




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