Headerbild Ratgeber Haut, Hände

Hände gut alles gut

Verwenden Sie beim Händewaschen am besten nur milde Seifen. Und ziehen Sie bei der Hausarbeit Gum-mihandschuhe an. Zuvor aber un-bedingt die Hände eincremen.
Eincremen ist das A und O in der Handpflege. Ständig belasten Um-welteinflüsse unsere Haut. Unsere Hände kommen aufgrund ihrer wenigen Talgdrüsen mit der "hauseigenen" Fettproduktion nicht mehr nach. Deshalb brauchen sie regelmäßige Pflege.


Cremen Sie auch immer Ihre Fingernägel mit ein, das bekommt ihnen gut und macht die Nagelhaut zart. Verwenden Sie am besten spezielle Handgele oder -cremes mit Calzium, Vitamin E und Panthenol. Benutzen Sie auch vor dem Schlafengehen eine Pflegecreme. Die Pflegestoffe der Creme können so über Nacht einwirken. Gute Handprodukte erhalten Sie in Apotheken, Drogerien und Parfümerien.

Verwöhnen Sie Ihre strapazierten Hände mit einer Kur! Machen Sie vor dem Zubettgehen noch ein Handbad (siehe Nagel-bad), cremen Sie danach Ihre Hände dick mit einer Pflegecreme ein oder tragen Sie eine spezielle Handpackung auf. Ziehen Sie dünne Einmalhandschuhe aus Plastik über und lassen Sie diese über Nacht an, und Sie werden sehen, am nächsten Morgen sind Ihre Hände weich und gepflegt!


Ihre Hände sind Ihre Visitenkarte

 

Das Nagelbad

Baden Sie etwa 3 bis 5 Minuten lang Ihre Hände in einer Seifenlauge oder in einem Ölbad. Bei brüchigen Nägeln hilft als Badezusatz Zitronenschalenöl; bei starker Hornhaut empfiehlt sich Orangenschalenöl (erhältlich in Naturkosmetik-läden).

Die Nagelhaut

Schneiden Sie Ihre Nagelhaut nicht ab, sondern schieben Sie sie mit einem Holzstäbchen sanft zurück. Oder Sie "weichen" die Nagelhaut mit einem Nagelhautentferner auf. Danach lässt sie sich leichter zurückschieben und überflüssige "Hautstückchen" lösen sich ab. Die Nagelhaut erfüllt eine wichtige Funktion: Sie schützt das Nagelbett vor Schmutz und Bakterien.

Nägel in Form gebracht

Ihre Nägel sollten Sie nur in Ausnahmefällen schneiden. Verwenden Sie Sandblattfeilen für brüchige Nägel und Diamantfeilen für feste, kräftige Nägel. Wichtig ist, immer in eine Richtung zu feilen, und zwar vom Rand zur Nagelmitte hin.

Nägel kräftigen

Reiben Sie Ihre Nägel mit Zitronensaft ab oder massieren Sie Zitronenschalenöl ein - das stärkt. Bei splitternden und trockenen Nägeln helfen Nagelhärter mit Keratin. Für weiche, brüchige Nägel gibt es spezielle Pflegeprodukte mit Calzium, die die Widerstandsfähigkeit des Nagels erhöhen.

Extra-Tipp:

Verwenden Sie nur acetonfreien Nagellackentferner, damit Ihre Nägel nicht zu sehr austrocknen. Sie können auch von "innen" etwas für die Pflege Ihrer Nägel tun. Dabei schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Eine Kur verbessert nicht nur die Nägel, sondern auch die Haarstruktur. Denn die Nägel wie auch das Haar bestehen aus Hornzellen und einer Kittsubstanz, die für Festigkeit sorgt. Wird der Körper mit allen notwendigen Aufbaustoffen versorgt, sind Nägel und Haar gesund. Bekommt er allerdings zu wenig von diesen Aufbaustoffen, können Wachstumsstörungen auftreten, Nägel brechen und splittern, das Haar wird stumpf und spröde.

Durch eine Extraportion an Biotin, Vitamin E, Vitamin A, verschie-denen B-Vitaminen, Pantothensäure, Gelatine, Keratin, Mineral-stoffen & Co. kann dieser Zustand verbessert werden. Diese Wirkstoffe sind in vielen gängigen Nagel- und Haaraufbauprodukten enthalten.

Sie brauchen allerdings ein wenig Geduld. Brüchige Nägel bzw. geschädigtes Haar können nachträglich nicht regeneriert werden. Nur bei neu nachwachsenden Nägeln und Haaren ist eine Struktur-verbesserung möglich. Und da Haare und Nägel sehr langsam wachsen (Haare ca. 2 mm / Nägel ca. 1 mm pro Woche), sollten Sie eine solche Kur möglichst über Monate hinweg anwenden.

Also, wie Ihre Visitenkarte zukünftig aussieht, liegt ab jetzt in Ihren Händen!

Eine Mischung aus Mandelöl und Zitronensaft, langsam eingerieben, macht auch die rauesten Hände wieder samtweich.



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