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Erkältung

Alle Jahre wieder: Erkältungen immer hartnäckiger

Jeder Zweite leidet mindestens einmal im Winter an Husten, Schnupfen oder Heiserkeit und wenn es ganz dick kommt, an einer Virusgrippe. Höchste Zeit für einen Abstecher in die Apotheke!

Erkältungen sind keine Bagatellerkrankung. Trotzdem werden Erkältungssymptome wie Husten, Heiserkeit oder Schnupfen oft nur als lästig eingestuft und möglichst ignoriert. Tatsächlich klingt eine Erkältung in den meisten Fällen nach 8-10 Tagen von alleine ab. Wurden die Erkältungssymptome jedoch ignoriert und nicht behandelt, dann drohen so genannte bakterielle Sekundärinfektionen. Was mit einem leichten Schnupfen begonnen hat, wird so rasch zu einer Mittelohrentzündung, Bronchitis oder sogar Lungenentzündung. Mittlerweile treten diese schweren Folgen bei jeder fünften Erkältung auf.

Vorbeugen ist besser als flachliegen

Um einer Erkältung zu entgehen, braucht unser Immunsystem im Winter Unterstützung. Schon die Indianer der nordamerikanischen Prärie kannten und schätzten die Heilkraft des Sonnenhutes. Sie verwendeten vor allem Blätter und Wurzeln, um daraus Aufgüsse oder Salben herzustellen, mit denen Verletzungen und Wunden geheilt wurden. Echinacea ratiopharm Tropfen sind ein rein pflanzliches Arzneimittel, das den Presssaft aus frischem, blühenden Purpursonnenhutkraut enthält. Die regelmäßige Einnahme garantiert ein leistungsstarkes Immunsystem, das auch bei größeren Temperaturschwankungen Erkältungen und grippale Infekte ver-hindert.


Erkältet - was nun?

Bei leicht erhöhter Temperatur (bis 38 Grad) kann die Selbstheilung durch Schwitzkuren mit z.B. Lindenblütentee oder Zitrone angekurbelt werden. Nehmen Sie heiße Vollbäder, z.B. mit dem Mirfusot ratiopharm Erkältungsbad. Ätherische Öle aus Eukalyptus, Pinie, Lavendel und Thymian wirken schleimlösend, antibakteriell und atmungsanregend. Die Öle verdunsten zusammen mit dem Badewasser und werden beim Einatmen von der Schleimhaut auf-genommen. Schwitzkuren sind aber eine zusätzliche Belastung für Herz und Kreislauf, bei entsprechenden Problemen ist daher Vorsicht geboten!

Bei Fieber (ab 38 Grad) sollten keine Schwitzkuren mehr durchgeführt werden, da der Körper bei steigender Temperatur ohnehin schon sehr viel Flüssigkeit verliert. Nehmen Sie täglich mindestens zwei bis drei Liter (ungezuckerter) Flüssigkeit zu sich, um diesen Verlust auszugleichen. Zusätzlich helfen fiebersenkende Mittel aus der Apotheke, wie z.B. Mexa-Vit C ratiopharm. Mexa-Vit C ratiopharm enthält die Wirkstoffe Paracetamol und Vitamin C. Durch die Kombination dieser beiden Substanzen wird die schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung von Paracetamol verstärkt. Gleichzeitig wird der erhöhte Vitamin C Bedarf des Körpers bei grippalen Infekten und Grippe gedeckt.

Nasensprays und –tropfen (z.B. ratioSoft Nasenspray) tragen zur Schnupfenlinderung bei. Richtig angewendet führen sie zu einer Abschwellung der Nasenschleimhäute, das Sekret kann ablaufen und die „Belüftung“ wird verbessert. Gleichzeitig beugen Sie einer Bakterienbesiedelung der Nebenhöhlen oder des Mittelohrs damit vor. Man sollte sie allerdings nur sparsam und zeitlich begrenzt (nicht länger als 5-7 Tage) anwenden, denn durch Dauergebrauch kann sich die Nasenschleimhaut daran gewöhnen und ihre eigentliche Funktionsfähigkeit einbüßen. Moderne Nasensprays gibt es in unterschiedlicher Wirkstoffkonzentration (für Erwachsene und Kinder) und frei von Konservierungsmitteln, die die Schleimhäute zusätzlich belasten könnten.

Gegen Husten könnten sowohl Hustenstiller (vermindern den Hus-tenreiz), als auch Hustenlöser (lösen den Schleim) angewendet werden. Man sollte sie allerdings nicht in direkter Kombination einsetzen, da festsitzender Schleim sonst nicht abgehustet werden kann. Am Tag sollten Sie zu einem Hustenlöser greifen, der den Schleim verflüssigt und so das Abhusten aus den Bronchien er-leichtert. Thymian ratiopharm Hustensaft mit Thymianextrakt, ein rein pflanzliches Produkt, hat sich hier besonders bewährt. Der Thymianextrakt wirkt schleim- und krampflösend auf die Atemwege und fördert das bessere Abhusten von zähem Schleim. Extrakte aus den Blättern der Edelkastanie verstärken die Wirkung und ermöglichen ein freies Durchatmen. Und für unterwegs sind zB Tussamag Hustenbonbons die ideale Ergänzung

Inhalieren mit ätherischen Ölen ist seit Urzeiten ein beliebtes Haus-mittel. Der heiße Dampf verflüssigt zähflüssigen Schleim und regt die Schleimhäute von Nase und Bronchien zur Selbstreinigung an. Dazu gibt man 5-10 Tropfen ätherisches Pfefferminz- oder Eukalyptusöl oder einen ca. 5 cm langen Strang einer Erkältungssalbe (z.B. Tussamag Salbe) in eine größere Schüssel. Mit heißem Wasser übergießen und mit einem großen Badetuch abdecken, schon hat man die perfekte „Mini-Sauna“. Mit dem Kopf unter dem Tuch atmet man 10 Minuten die wohltuenden Dämpfe tief durch die Nase ein (auch wenn sie verstopft ist!) und durch den Mund wieder aus. Die Augen sollten dabei geschlossen bleiben, um Reizungen zu vermeiden. Nach der Inhalation sollte der Kopf zunächst mit einem warmen Tuch umwickelt werden, kalte Außenluft unbedingt vermeiden!



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