Headerbild Ratgeber Behandlung der Depression

Behandlungsmöglichkeiten

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

Um eine Depression zu behandeln, kommen meist Medikamente, Psychotherapie und Soziotherapie zur Anwendung.

Behandlung mit Medikamenten
Antidepressiva – so nennt man Medikamente, die bei Depressionen häufig eingesetzt werden; sie gehören zur Gruppe der Psychopharmaka. Oft stehen sie am Anfang einer Therapie und werden durch eine Psychotherapie unterstützt. Die einzelnen Präparate unterscheiden sich vor allem in ihrer Wirkung, d.h. sie dienen der Stimmungsaufhellung, Antriebssteigerung, Antriebsdämpfung, Beruhigung und Angstlösung. Eine Behandlung mit Medikamenten ist oft die beste Möglichkeit, einem depressiven Menschen rasche Hilfe zukommen zu lassen. Antidepressiva geben dem Patienten die nötige seelische Stabilität, die er benötigt, um aus begleitenden Therapien einen möglichst großen Nutzen zu ziehen. Welches das für Sie geeignete Medikament ist, entscheidet Ihr Arzt unter Berücksichtigung Ihres Krankheitsbildes, Ihrer Vorerkrankungen und anderer Arzneimittel. Sollten die Antidepressiva Nebenwirkungen zeigen, wenden Sie sich unbedingt an den behandelnden Arzt. Auf keinen Fall sollen Sie ohne Rücksprache das Medikament absetzen oder die Dosierung ändern!

Psychotherapie
In der Psychotherapie gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Allen Therapien gemeinsam ist, dass die Erkrankung als Problem gesehen wird und Sie zur Lösung selbst viel beitragen können. Sie werden angeregt, wieder positive Dinge im Leben wahrzunehmen dadurch weitere Veränderungen zu schaffen und sich auch dafür zu belohnen. Denn Ihr Fühlen, Denken und Handeln hat sich ungünstig verändert. Die Psychotherapie zeigt Ihnen auf unterschiedliche Weise einen Weg aus der Krise. Allerdings muss die Therapie längere Zeit in Anspruch genommen werden, damit sie erfolgreich wirken kann.

Soziotherapie/Sozialdienst
Soziotherapie soll psychisch Kranke lehren, in möglichst kurzer Zeit von fremder Hilfe unabhängig zu werden. Im Mittelpunkt steht die Organisation des Alltags. Die Einbeziehung der Familie und des ganzen sozialen Umfelds spielt eine wesentliche Rolle. Denn die Akzeptanz und das Verständnis der Angehörigen sowie ein stabiles soziales Netz beugen einem Rückfall vor.




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